Kurs: So bereitest du dich auf den internationalen Jobmarkt vor

Englisch ist längst mehr als nur eine Schulpflicht – es ist zur Eintrittskarte in die globale Arbeitswelt geworden. Ob Videokonferenzen mit den USA, E-Mails an internationale Kunden oder Präsentationen für Partner in Asien: Wer sicher auf Englisch kommuniziert, öffnet sich neue berufliche Horizonte. Gerade in Zeiten, in denen Remote-Work und internationale Teams zum Alltag gehören, zählt Sprachkompetenz zu den meistgefragten Soft Skills überhaupt. Eine OECD-Analyse zeigt, dass in rund 22 % aller europäischen Stellenanzeigen Englischkenntnisse ausdrücklich gefordert werden – Tendenz steigend. Und wer sie beherrscht, hat messbar bessere Karrierechancen.

Noch wirkungsvoller wird dein Einstieg, wenn du mit einem klar strukturierten Kurs arbeitest: Business English – Der Sprachkurs von Langenscheidt führt dich systematisch durch relevante Themen wie Meetings, Telefonate, Präsentationen und Verhandlungen – ideal für alle, die ihr Berufsenglisch schnell und praxisnah verbessern wollen.

Und weil Business-Englisch weit mehr umfasst als Grammatik und Vokabeln, findest du in diesem Blogartikel zusätzlich einen Bonus mit drei typischen Fehlern, die Deutsche beim Verhandeln auf Englisch machen – und wie du sie vermeidest. Perfekt, wenn du souveräner auftreten möchtest und internationale Gespräche sicher meistern willst.

In diesem Artikel erfährst du, wie du dein Business-Englisch gezielt aufbaust, welche Lernmethoden wirklich funktionieren und wie du deinen Sprachfortschritt im Alltag verankerst – ganz ohne Überforderung.

Warum Business-Englisch zum Karriereschlüssel wird

Der internationale Jobmarkt ist vielfältig – von deutschen Unternehmen mit globalen Kund:innen über Start-ups mit internationalen Teams bis hin zu Konzernen, in denen Englisch längst Unternehmenssprache ist. Wer in diesem Umfeld bestehen will, muss mehr können, als eine Smalltalk-Konversation führen. Es geht um professionelles Kommunizieren: Präsentieren, argumentieren, verhandeln, schreiben – und all das souverän auf Englisch.

Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um Verständlichkeit und Sicherheit. Eine aktuelle Eurostat-Erhebung zeigt, dass nur rund 28% der Erwerbstätigen in der EU eine Fremdsprache gut oder sehr gut beherrschen. Wer also über solide Business-Englisch-Kenntnisse verfügt, hebt sich klar von der Mehrheit ab – ein Vorteil, der sich in Bewerbungsgesprächen und internationalen Projekten deutlich bemerkbar macht.

Wie du den richtigen Kurs findest

Wer Business-Englisch lernen möchte, hat die Qual der Wahl: klassische Sprachschule, Online-Plattform, Selbstlernprogramm oder Coaching? Die Antwort hängt davon ab, wie du lernst – visuell, auditiv oder eher praktisch. Ideal ist ein Kurs, der Theorie und Anwendung verbindet, also nicht nur Vokabeln und Grammatik vermittelt, sondern echte Situationen aus dem Berufsalltag simuliert.

Besonders hilfreich sind Kurse, die mit klaren Beispielen aus der Geschäftswelt arbeiten: E-Mails formulieren, an Meetings teilnehmen, Kundenpräsentationen halten oder Telefonate führen. Genau diese Praxisnähe macht den Unterschied. Wenn du zum Beispiel in einem Meeting souverän sagen kannst: “Let’s align on the project goals before we move on” oder in einer E-Mail höflich formulierst “Please find attached the updated proposal”, zeigt das, dass du dich sprachlich sicher bewegst.

Auch die Lernmethode spielt eine Rolle. Viele Berufstätige bevorzugen heute Hybrid-Formate, also die Kombination aus analogem Lernen, Audioelementen und digitalen Tools. Der gehirnfreundliche Sprachkurs von Langenscheidt ist beispielsweise so aufgebaut, dass Inhalte farblich strukturiert und mit auditiven Übungen kombiniert werden – perfekt, wenn du Sprache nachhaltig im Gedächtnis verankern willst, ohne Stunden über Büchern zu verbringen.

Im Business-Alltag zählt vor allem eines: dass Lernende schnell ins Tun kommen“, erklärt Dr. Jana Weber, Redaktionsleiterin bei Langenscheidt. „Unser Ziel ist es, Inhalte so aufzubereiten, dass sie sofort im nächsten Meeting oder in der nächsten E-Mail anwendbar sind – ohne Hürden, aber mit maximalem Praxisnutzen.

Schritt für Schritt zur internationalen Kommunikationsfähigkeit

Bonus: 3 Dinge, die Deutsche beim Verhandeln auf Englisch oft falsch machen

1. Zu direkt formulieren – ohne „Softening Language“

Im Deutschen gilt Klarheit oft als Stärke. Im Englischen kann zu direkte Sprache jedoch schnell als konfrontativ oder unhöflich wirken – besonders im britischen oder US-amerikanischen Geschäftsalltag. Formulierungen wie “We need this”, “This is wrong” oder “That doesn’t work“ klingen hart. Erfolgreiche Verhandler:innen nutzen „Softening Language“:

“We might consider…“, “Could we explore another option?“, “I see your point, however…”

Das zeigt Kooperation – ohne an Klarheit zu verlieren.

2. Small Talk unterschätzen und zu schnell zur Sache kommen

Viele deutsche Verhandler:innen steigen direkt ins Thema ein, um „effizient“ zu sein. Im angelsächsischen Raum ist Small Talk jedoch Teil des professionellen Prozesses – ein Aufbau von Vertrauen und Beziehung. Wer diesen Schritt ignoriert, wirkt distanziert oder desinteressiert. Zwei bis drei Minuten über das Projekt, das Team oder die gemeinsame Zusammenarbeit reichen oft schon, um einen positiven Rahmen zu schaffen.

3. Unsicherheit durch zu wörtliche Übersetzungen

Ein häufiger Stolperstein ist das wörtliche Übersetzen deutscher Verhandlungsfloskeln. Sätze wie “I stand behind my offer” oder “Let’s find a red thread” wirken verwirrend oder humorvoll – aber nicht professionell. Stattdessen helfen idiomatische englische Formulierungen:

“We fully support this proposal”, “Let’s make sure we stay aligned”, “Here’s the key point…”

So entsteht Klarheit – ohne Missverständnisse.

Schritt für Schritt:

Bevor du startest, lohnt es sich, deine persönlichen Lernziele zu definieren: Möchtest du sicher in Meetings auftreten, deine schriftliche Ausdrucksweise verbessern oder auf Englisch verhandeln können? Ein klarer Fokus hilft, die passenden Inhalte auszuwählen und motiviert zu bleiben.

Zu Beginn reicht es, täglich 15 bis 20 Minuten zu investieren. Wichtig ist die Regelmäßigkeit. Ein kurzer Blick in ein Vokabelmodul, eine Hörübung im Auto oder eine E-Mail auf Englisch genügen oft, um Routine zu entwickeln. Besonders effektiv ist es, Lernen in deine Gewohnheiten einzubauen – etwa morgens beim Kaffee den Sprachkalender durchzublättern oder in der Mittagspause eine kurze Lerneinheit auf einer Plattform wie dem Language Coach zu absolvieren.

Im nächsten Schritt geht es darum, Englisch in echten Situationen anzuwenden. Wenn du an einem internationalen Projekt mitarbeitest, übernimm bewusst kleine Aufgaben auf Englisch: das Schreiben einer kurzen Zusammenfassung, ein Update im Meeting oder eine Folie in deiner Präsentation. So baust du Selbstvertrauen auf – Schritt für Schritt.

So klingt Business-Englisch im Alltag

Vielleicht erkennst du dich in einer dieser Situationen wieder: Du sitzt in einer Videokonferenz mit Kolleg:innen aus verschiedenen Ländern und sollst den aktuellen Projektstand vorstellen. Oder du bereitest dich auf ein Gespräch mit einem potenziellen Kunden aus Großbritannien vor. Genau hier zahlt sich dein Training aus.

Im Meeting kannst du etwa sagen: “Let’s quickly go through the action points from last week” oder “I’d like to highlight our key priorities for the next quarter.” Beim Kundenkontakt helfen höfliche, aber bestimmte Formulierungen wie “We appreciate your feedback and are happy to discuss potential adjustments.”

Das Entscheidende ist: Business-Englisch ist kein Selbstzweck. Es ist ein Werkzeug, um Verbindungen aufzubauen, Vertrauen zu schaffen und professionell zu wirken. Und je öfter du diese Phrasen aktiv einsetzt, desto natürlicher klingen sie.

Lernen, das wirklich hängen bleibt

Viele Menschen unterschätzen, wie wichtig Wiederholung und Kontext sind. Wörter, die man nur einmal hört, verschwinden schnell wieder. Doch wenn du sie in Sätzen, Geschichten oder Situationen einbettest, bleibt die Bedeutung verknüpft. Unser Gehirn liebt Zusammenhänge – genau hier setzt modernes Sprachtraining an.

Lernpsychologisch betrachtet, sind kurze, regelmäßige Einheiten deutlich effektiver als stundenlange Sessions am Wochenende. Die Max-Planck-Gesellschaft bestätigt in ihren Studien: Der sogenannte Spacing-Effekt – also verteiltes Lernen über einen längeren Zeitraum – führt zu einer deutlich besseren Gedächtnisleistung. Schon 10 Minuten täglich können langfristig mehr bewirken als unregelmäßige Lernblöcke von mehreren Stunden.

Deshalb lohnt es sich, kleine Routinen aufzubauen. Lies beim Frühstück eine Seite deines Lernbuchs, hör auf dem Weg zur Arbeit ein englisches Podcast-Segment oder notiere dir am Abend drei neue Phrasen aus dem Kurs. Das klingt banal – aber genau so entsteht nachhaltiger Lernerfolg.

Beispiele für praxisnahe Lernmethoden

Wenn du dein Business-Englisch strukturiert und nachhaltig aufbauen möchtest, lohnt es sich, zunächst mit einem starken Fundament zu starten. Der Business English – Der Sprachkurs von Langenscheidt ist dafür ideal: Er gilt als das umfassendste Trainingsprogramm im Business-Bereich und führt dich Schritt für Schritt durch realistische Berufssituationen – von Meetings über E-Mails bis hin zu Verhandlungen. Alles Digitale wie der Language Coach oder der Sprachkalender ist anschließend ein wertvoller Bonus on top.

Digitale Tools wie der Language Coach helfen dir, Inhalte individuell auf dein Berufsfeld anzupassen – etwa Marketing, IT, HR oder Kundenkommunikation. So entsteht ein personalisierter Lernpfad, der genau dort unterstützt, wo du es brauchst.

Auch Duolingo und Babbel können eine gute Ergänzung sein – besonders für alle, die spielerisches Lernen mögen und durch kleine Tagesaufgaben motiviert bleiben. Und wenn du lieber feste Termine hast, bieten VHS-Kurse einen klassischen Rahmen mit direktem Austausch – ideal für Menschen, die Verbindlichkeit brauchen oder gerne in Gruppen lernen.

Der Vorteil des Selbstlernens – egal ob mit Kursbuch, App oder einer Kombination – liegt vor allem in der zeitlichen Flexibilität. Du kannst lernen, wann es in deinen Arbeitsalltag passt, ohne starre Termine oder lange Anfahrtszeiten.

Besonders effektiv wird dein Lernen, wenn du neue Inhalte sofort im Alltag einsetzt. Schreib z. B. nach jedem Modul eine kurze E-Mail auf Englisch, führe deine To-do-Liste in der Zielsprache oder halte einen kleinen Wochenrückblick fest. Diese Mini-Übungen trainieren genau das, worauf es in der Praxis ankommt: Sicherheit und Routine.

Wer gerne analog arbeitet, kann ergänzend den Langenscheidt Sprachkalender  nutzen. Er liefert jeden Tag eine kleine Übung, eine Redewendung oder ein Mini-Dialogbeispiel – perfekt, um dranzubleiben, ohne Druck aufzubauen.

Durch diese Kombination aus strukturiertem Kurs, digitalen Tools und alltagsnahen Routinen entsteht ein Lernsystem, das nachhaltig wirkt, sich gut in deinen beruflichen Alltag integriert und dich Schritt für Schritt souveräner macht.

Interkulturelle Kompetenz – der unterschätzte Erfolgsfaktor

Business-Englisch bedeutet nicht nur, Vokabeln zu beherrschen, sondern auch kulturelle Nuancen zu verstehen. Wie gibt man Feedback, ohne unhöflich zu wirken? Wann ist ein „no“ wirklich ein Nein? Und warum vermeiden Brit:innen direkte Kritik, während Amerikaner:innen offener kommunizieren? Genau hier entscheidet sich, ob du international souverän wirkst – oder ob Missverständnisse entstehen.

Gerade typisch deutsches „Denglisch“ führt im Job schnell zu Fehlkommunikation. Einige Klassiker:

  • „I’ll make you a protocol.“ – im Englischen völlig unverständlich. Korrekt: „I’ll write up the minutes.“
  • „Please give me a short feedback.“ – wird so nicht gesagt. Besser: „Could you give me a quick update?“ oder „Could you share your feedback?“
  • „We have to discuss about this.“ – falsch, da discuss kein „about“ braucht. Richtig: „We need to discuss this.“
  • „I’ll make a photo.“ – heißt im Englischen eher „ich erfinde ein Foto“. Korrekt: „I’ll take a photo.“

Ein guter Business-Englisch-Kurs vermittelt nicht nur die richtige Sprache, sondern auch diese interkulturellen Feinheiten. Du lernst, wie du höflich widersprichst („I see your point, but I’d suggest another approach“) oder Zustimmung elegant ausdrückst („That’s a great idea, let’s explore it further“). Diese Nuancen machen den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem professionellen Auftreten.

Wenn du Business-Englisch langfristig nutzen willst, solltest du deine Fortschritte regelmäßig überprüfen. Das kann ganz einfach sein: ein kurzer Selbsttest, ein Gespräch mit deinem Coach oder die ehrliche Beobachtung im Arbeitsalltag. Fühlst du dich sicherer in Meetings? Schreibst du E-Mails schneller und präziser? Wirst du häufiger für internationale Projekte eingeplant?

Viele Lernende berichten, dass sich ihr Selbstvertrauen schon nach wenigen Wochen spürbar verändert. Plötzlich sind englische Präsentationen kein Stressfaktor mehr, sondern Routine. Wer konsequent dranbleibt, merkt, dass sich die Sprache fast automatisch in den Alltag integriert – Stück für Stück, Gespräch für Gespräch.

Das Schöne daran: Englisch lernen hört nie auf. Es wächst mit dir, mit deinen Aufgaben und mit deinen Zielen. Jede Präsentation, jede E-Mail und jeder Call auf Englisch ist ein weiterer Schritt zu mehr Professionalität – und zu mehr Freiheit auf dem internationalen Arbeitsmarkt.

Fazit: Englisch als Karriere-Investment

Englisch ist längst nicht mehr nur ein „Pluspunkt“ im Lebenslauf – es ist zum Schlüssel für berufliche Möglichkeiten geworden. In einer global vernetzten Arbeitswelt, in der Teams über Zeitzonen hinweg zusammenarbeiten und internationale Kommunikation zum Alltag gehört, wird Englisch mehr und mehr zur Grundlage moderner beruflicher Kompetenz. Studien zeigen seit Jahren, dass Englisch die meist verwendete Zweitsprache weltweit ist – und laut dem EF English Proficiency Index belegt Deutschland regelmäßig einen Platz in den Top-10 der Länder mit sehr hoher Englischkompetenz. Das zeigt: Die Sprache ist nicht nur wichtig, sondern wird im beruflichen Umfeld aktiv gelebt.

Ein Business-Englisch-Kurs ist deshalb kein Extra mehr, sondern ein echtes Karriere-Investment. Ob du dich auf internationale Bewerbungsgespräche vorbereitest, deine Chancen im Unternehmen verbessern oder Kund:innen in neuen Märkten ansprechen möchtest – dein Sprachlevel entscheidet oft mit über deinen Erfolg. Wer sicher kommuniziert, wirkt souveräner, überzeugender und professioneller – und wird häufiger in globale Projekte eingebunden.

Wichtig ist dabei, eine Lernform zu wählen, die wirklich zu deinem Alltag passt. Wenn du flexibel bleiben musst, bieten digitale Tools oder kurze Lerneinheiten zwischendurch die ideale Lösung. Wenn du lieber strukturiert und im persönlichen Austausch lernst, können klassische Sprachkurse – etwa Abendkurse an der VHS oder berufsbegleitende Trainings – eine hervorragende Alternative sein. Sie geben einen festen Lernrhythmus, sorgen für Verbindlichkeit und bieten direkten Austausch mit Lehrkräften und anderen Lernenden.

Unterm Strich gilt: Business-Englisch ist kein Sprint, sondern ein strategisches Trainingsfeld. Je regelmäßiger du übst, desto natürlicher fließen Meetings, Präsentationen und E-Mails – bis du dich nicht mehr „anstrengst“, sondern einfach kommunizierst. Und genau das ist der Moment, in dem Englisch nicht mehr nur Werkzeug ist, sondern Karriere-Chance.

 

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